Wandlungsspiel

Unsere Welt befindet sich in stetigem Wandel. Sowohl Winter als auch Sommer sind für das Wachstum notwendig. Es gibt keinen Tag ohne Nacht, kein hell ohne dunkel, keinen Regenbogen ohne Wolken, kein Leben ohne Tod. Die Vergänglichkeit aller Phänomene wird uns stets vor Augen geführt. Genauso ist auch der Mensch dieser Dynamik im Spiel des Lebens unterworfen und wir können uns diese Veränderungen zu Nutzen machen: „Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Windmühlen, die andern Mauern.“ (Chinesische Weisheit)

Trotz allem Leiden, aller Schwierigkeiten und Schmerzen sollten wir unseren Humor nie verlieren. Auch wenn wir nicht immer alles verstehen können, gibt uns etwas stets den nötigen Halt: Die Liebe als Tragfläche von Allem was ist.

Jeder scheint seinen ganz individuellen Weg im Leben zu gehen und ich freue mich, Sie ein Stück begleiten zu dürfen und biete Ihnen dabei folgendes an:

Eins und Alles

Im Grenzenlosen sich zu finden,
Wird gern der Einzelne verschwinden,
Da löst sich aller Überdruss;
Statt heissem Wünschen, wildem Wollen,
Statt läst'gem Fordern, strengem Sollen,
Sich aufzugeben ist Genuss.
Weltseele, komm uns zu durchdringen!
Dann mit dem Weltgeist selbst zu ringen
Wird unsrer Kräfte Hochberuf.
Teilnehmend führen gute Geister,
Gelinde leitend, höchste Meister,
Zu dem, der alles schafft und schuf.
Und umzuschaffen das Geschaffne,
Damit sich's nicht zum Starren waffne,
Wirkt ewiges, lebend'ges Tun.
Und was nicht war, nun will es werden
zu reinen Sonnen, farbigen Erden,
In keinem Falle darf es ruhn.
Es soll sich regen, schaffend handeln,
Erst sich gestalten, dann verwandeln;
Nur scheinbar steht's Momente still.
Das Ewige regt sich fort in allen:
Denn alles muss in Nichts zerfallen,
Wenn es im Sein beharren will.
(Johann Wolfang von Goethe)

 

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